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Der Fachmann rät:
Holz hat eine niedrige Wärmedurchgangszahl, daher dient die Wandvertäfelung als innerer Wärmeschutz. In Verbindung mit einer Schicht Mineralwolle bzw. Styropor bietet eine mit Holz verkleidete Wand einen besseren akustischen Schutz.
Beize und Öl verstopfen nicht die Holzporen, doch die Holzoberfläche ist schmutzanfällig und erfordert einen zusätzlichen Schutz, hier bewährt sich eine regelmäßig aufgetragene Wachsschicht. Lackbeize und Lack bilden auf der Holzoberfläche eine dauerhafte Schicht und schützen es so vor Schmutz und Entfärbung. Dadurch wird das Holz pflegeleicht, was beim Einsatz in der Küche oder im Flur oft wichtiger als das natürliche Aussehen ist.
Bei der Montage von Wandvertäfelung aus Holz und holzähnlichen Paneelen ist zu berücksichtigen, dass in der Ecke zwischen Wand und Decke sowie zwischen zwei Wänden eine 10-15 mm große Dehnungsfuge gelassen werden muss, um einer Verformung der verlegten Flächen, z.B. beim regnerischen Wetter, bei hoher Luftfeuchtigkeit, vorzubeugen.
Die Verlegung einer Wandvertäfelung erfordert eine Passgenauigkeit und präzise Verarbeitung der Nachbarbretter.
Die Wandvertäfelung kann aus vertikal, horizontal oder winklig angeordneten Elementen verlegt werden, so entstehet ein beliebiges Wandmuster.
Für die Montage von Wandvertäfelung aus Holz werden Nägel bzw. Schrauben verwendet. Für die Befestigung der Wandvertäfelung aus Paneelen werden dagegen spezielle Griffe eingesetzt, die eine Montage ohne Schrauben und Verbindungsstücke aus Metall erlauben. Die Metallklammern werden immer öfter auch für die Montage von Wandvertäfelung aus Naturholz verwendet.
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