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Leimholz für Fenster und Türen
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Fenster und Türen werden so entworfen, dass ihre Form und Farbe nicht nur zur Fassadenwand, sondern auch zur Inneneinrichtung passen. Diese müssen jedoch auch gegenüber den veränderlichen klimatischen Einflüssen, der Temperatur, der Feuchtigkeit, der Windkraft, widerständig sein. Ihre Beständigkeit hängt sowohl von dem Stoff und der Bauart der Profile, als auch von der Imprägnierung und der Farbbeschichtung ab.
Unser wichtigster Rohrstoff in der Fenster- und Türherstellung ist die Kiefer. Das Kiefernholz ist sehr haltbar und gleichzeitig elastisch und leicht zu verarbeiten. Seine Beständigkeit gegenüber der Einwirkung von Feuchtigkeit verdankt es einem hohen Harzgehalt. Darüber hinaus ist es leicht zu imprägnieren und zu beschichten; dies gilt sowohl für Farben, als auch für Lack. In speziellen Ausführungen stellen wir auch Fenster und Türen aus Eichenschnittholz bzw. aus exotischen Holzarten, z.B.: Meranti Mahagoni her.
Einer der meist gefürchteten Nachteile von Holz ist die Verformung während der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit. Um dem vorzubeugen, haben wir
die Profile aus geleimten Holzleisten hergestellt. Die Leisten werden miteinander so verbunden, dass die im Holz entstehenden Spannungen sich gegenseitig aufheben und das
Profil - bzw. das sog. kalzinierte Kantholz - trotz veränderlicher äußerer Bedingungen gerade bleibt. Kalziniertes Kantholz für Fensterrahmen aus Holz stellen wir aus ausgewählten Kiefernholz her.
Bereits in der ersten Phase des Herstellungsprozesses kommt es zum gezielten Schneiden von Stämmen. Das so gewonnene Schnittholz weist eine entsprechende Anordnung von Jahresringen und eine entsprechende Stärke, je nach Profil, auf. Direkt danach wird das Schnittholz in der Trockenkammer getrocknet. Wird die Feuchtigkeit von 12-13% erreicht, folgen weitere Produktionsschritte. Hier werden Äste und andere Mängel, die die Beständigkeit von Holz herabsetzen, eliminiert. Die so gereinigten Holzstücke werden miteinander mit Mikrozinken verbunden und schichtweise verleimt. Hervorzuheben ist, dass Leimholz bessere technische Parameter als Massivholz desgleichen Durchmessers aufweist. Im Herstellungsverfahren von Leimholz werden die modernsten Maschinen und Anlagen eingesetzt. Dies sind u.a. sehr präzise Werkzeugmaschinen, Hobelmaschinen, Hydraulikpressen, Sägen und Leimauftragsmaschinen. Ein sehr wichtiges Element im Herstellungsverfahren von Leimholz ist eine lückenlose und sehr strenge Qualitätskontrolle, die nach Abschluss einer jeden Produktionsetappe erfolgt.
Unsere Produkte vertreiben wir u.a. an Fenster- und Türhersteller, Möbelhersteller, Holzhaushersteller.
Die Standarddurchmesser sind: 72 x 86, 72 x 105, 72 x 145 mm. Auf Kundenwunsch stellen wir jedoch auch diese in anderen Maßen dar.
Holz, aus dem wir Fensterprofile herstellen wird vor Wettereinflüssen, Insekten, Pilzen und UV-Strahlen geschützt. Während der Herstellung werden diese hydrodynamisch imprägniert.
Die Haltbarkeit von Holz wird durch den Einsatz von Lack- bzw. Farbbeschichtungen verlängert. Diese werden in drei Schichten aufgetragen: Grundierschicht, Grundschicht und Endschicht. Die Gesamtstärke der transparenten Beschichtung, d.h. einer Beschichtung, durch die die Holzstruktur zu sehen ist, beträgt 60-80 µm, einer Deckbeschichtung dagegen 100-120 µm. Während des Gebrauchs ist die Fensterbeschichtung zu erneuen, nicht nur wegen der Ästhetik, sondern vor allem damit die Schutzschicht nicht beschädigt wird.
Bei der Entscheidung für ein Fenster mit transparenter Beschichtung ist zu beachten, dass diese jede 3 Jahre zu erneuen ist. Deckbeschichtungen, und insbesondere solche in hellen Tönen, können jede 5 Jahre erneuert werden.
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